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EurotaxAutoLexikon: Personenwagen Jeep (USA)
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Jeep
Jeep ist heute eine Marke der Chrysler Group LLC und hat sich im Lauf der Zeit – ähnlich wie z. B. Tesa und Tempo – in Europa zu einem Gattungsnamen entwickelt (mit dem Unterschied allerdings, dass der Begriff Jeep nicht als Handelsmarke begründet, sondern schon zuvor für den US-Militärgeländewagen Willys MB benutzt wurde). Daher werden bisweilen auch andere geländetaugliche Fahrzeuge im europäischen Raum umgangssprachlich als "Jeep" bezeichnet, während in den USA sich der Begriff SUV (sports utility vehicle) durchgesetzt hat.
Der Ursprung des Wortes Jeep ist nicht eindeutig geklärt. Die wohl bekannteste Theorie ist die Herleitung aus der Abkürzung GP für General Purpose (Allzweck). Lee Ermey widerlegte diese Theorie jedoch kürzlich in seiner Dokumentationsserie. So sei das Fahrzeug für spezielle Einsatzzwecke ("special purposes") entwickelt worden und wurde deshalb auch nie als General Purpose bezeichnet. Stattdessen sei die Herleitung aus einem von Ford benutzten Werkscode möglich, der ebenfalls GP lautet (G für government-use, und P als Kennzeichnung für 80 Zoll Radstand). Davon abweichend vertreten viele, darunter auch Lee Ermey, die Theorie, dass der Name auf die Figur Eugene the Jeep aus dem Comicstrip Popeye zurückgeht. Dieses hundeähnliche Fabelwesen ernährte sich vorzugsweise von Orchideen und konnte durch Wände und Decken gehen, Bäume besteigen sowie fliegen – war also in der Lage überall aufzutauchen, wo es wollte. Darüber hinaus verhalf es dem Protagonisten Popeye immer wieder aus misslichen Situationen. So wird vermutet, dass die Soldaten von den Fähigkeiten des neuen Fahrzeugs so begeistert waren, dass sie ihm in Anlehnung an diese Comicfigur Jeep nannten.
Im Wahrscheinlichkeits-Ranking all dieser Herleitungen von "Jeep" hat Eugene the Jeep den ersten Platz. Denn in der Ausschreibung vom 27. Juni 1940 des US-Verteidigungsministeriums zum Bau des Militärfahrzeugs war nie von einem General Purpose Vehicle (GP) die Rede, sondern immer nur von einem "1/4 ton 4x4". Der einzige Hersteller, der dennoch das Kürzel GP für sein Produkt nutzte war Ford (jedoch nicht für general purpose).
Den Namen Jeep machte der Chef-Testfahrer von Willys-Overland, Irving "Red" Hausmann, erstmals publik – und zwar im Februar 1941, als er "seinen" Jeep der Presse vorstellte. Es ist überliefert, dass er bei der Pressevorstellung mit dem Jeep die Treppe des Capitols in Washington hochfuhr – begleitet von der Washington Daily News-Journalistin Katherine Hillyer. Wieder am Fuß der Treppe angekommen, fragte einer der Zuschauer, was das denn für ein Auto sei. Hausmann: "It’s a Jeep." Hillyer übernahm diesen Namen für ihren Artikel – und damit war der Name "Jeep" für alle Zeiten etabliert und wurde sogar von den Militärs als offizielle Bezeichnung akzeptiert. Der Artikel mit dem Foto des Willys MB samt "Jeep" in der Bildunterschrift erschien in der Washington Daily News vom 20. Februar 1941
Die Marke Jeep ist heute eine Abteilung des Chrysler Konzerns, der die Vermarktungsrechte für das Wort "Jeep" und das markante Kühlergrilldesign mit 7 abgerundeten langen Aussparungen hält. Die ersten Willys MB hatten noch ein anderes Design (mehrere aneinandergereihte flache Streben aus Bandstahl) jedoch übernahm Willys-Overland bald den 9-speichigen Kühlergrill des Ford GPW, da er weniger wog als der klassische "Slat Grill" von Willys.
Eine Ausnahme für dieses Designpatent muss Chrysler (nach verlorenem Rechtsstreit, der noch von DaimlerChrysler geführt wurde) allerdings gestatten: General Motors darf für seine Marke Hummer ein ähnliches Design verwenden, da die Marke Jeep zur Zeit der Entwicklung des HMMWVs (das militärische Vorbild der Hummer) in Besitz von AMC war. AM General (zu dieser Zeit ein Tochterunternehmen von AMC) entwickelte Anfang der 80er den „Humvee“ und durfte deshalb auf das (zu dieser Zeit) konzerneigene Jeep-Design zurückgreifen. Als AM General die Markenrechte für Hummer an General Motors verkaufte, übernahm GM damit auch das Recht, für diese Marke den besagten Kühlergrill zu verwenden.
Weiterhin werden Jeeps heute in Peking von der Beijing Jeep Corporation, Ltd. (einem Joint-Venture zwischen Beijing Automobile Industry Corporation, DaimlerChrysler und DaimlerChrysler China Invest Corporation, gegründet am 15. Januar 1984), in Indien von Mahindra & Mahindra und in Graz von Magna Steyr gebaut
Der Ursprung des Wortes Jeep ist nicht eindeutig geklärt. Die wohl bekannteste Theorie ist die Herleitung aus der Abkürzung GP für General Purpose (Allzweck). Lee Ermey widerlegte diese Theorie jedoch kürzlich in seiner Dokumentationsserie. So sei das Fahrzeug für spezielle Einsatzzwecke ("special purposes") entwickelt worden und wurde deshalb auch nie als General Purpose bezeichnet. Stattdessen sei die Herleitung aus einem von Ford benutzten Werkscode möglich, der ebenfalls GP lautet (G für government-use, und P als Kennzeichnung für 80 Zoll Radstand). Davon abweichend vertreten viele, darunter auch Lee Ermey, die Theorie, dass der Name auf die Figur Eugene the Jeep aus dem Comicstrip Popeye zurückgeht. Dieses hundeähnliche Fabelwesen ernährte sich vorzugsweise von Orchideen und konnte durch Wände und Decken gehen, Bäume besteigen sowie fliegen – war also in der Lage überall aufzutauchen, wo es wollte. Darüber hinaus verhalf es dem Protagonisten Popeye immer wieder aus misslichen Situationen. So wird vermutet, dass die Soldaten von den Fähigkeiten des neuen Fahrzeugs so begeistert waren, dass sie ihm in Anlehnung an diese Comicfigur Jeep nannten.
Im Wahrscheinlichkeits-Ranking all dieser Herleitungen von "Jeep" hat Eugene the Jeep den ersten Platz. Denn in der Ausschreibung vom 27. Juni 1940 des US-Verteidigungsministeriums zum Bau des Militärfahrzeugs war nie von einem General Purpose Vehicle (GP) die Rede, sondern immer nur von einem "1/4 ton 4x4". Der einzige Hersteller, der dennoch das Kürzel GP für sein Produkt nutzte war Ford (jedoch nicht für general purpose).
Den Namen Jeep machte der Chef-Testfahrer von Willys-Overland, Irving "Red" Hausmann, erstmals publik – und zwar im Februar 1941, als er "seinen" Jeep der Presse vorstellte. Es ist überliefert, dass er bei der Pressevorstellung mit dem Jeep die Treppe des Capitols in Washington hochfuhr – begleitet von der Washington Daily News-Journalistin Katherine Hillyer. Wieder am Fuß der Treppe angekommen, fragte einer der Zuschauer, was das denn für ein Auto sei. Hausmann: "It’s a Jeep." Hillyer übernahm diesen Namen für ihren Artikel – und damit war der Name "Jeep" für alle Zeiten etabliert und wurde sogar von den Militärs als offizielle Bezeichnung akzeptiert. Der Artikel mit dem Foto des Willys MB samt "Jeep" in der Bildunterschrift erschien in der Washington Daily News vom 20. Februar 1941
Die Marke Jeep ist heute eine Abteilung des Chrysler Konzerns, der die Vermarktungsrechte für das Wort "Jeep" und das markante Kühlergrilldesign mit 7 abgerundeten langen Aussparungen hält. Die ersten Willys MB hatten noch ein anderes Design (mehrere aneinandergereihte flache Streben aus Bandstahl) jedoch übernahm Willys-Overland bald den 9-speichigen Kühlergrill des Ford GPW, da er weniger wog als der klassische "Slat Grill" von Willys.
Eine Ausnahme für dieses Designpatent muss Chrysler (nach verlorenem Rechtsstreit, der noch von DaimlerChrysler geführt wurde) allerdings gestatten: General Motors darf für seine Marke Hummer ein ähnliches Design verwenden, da die Marke Jeep zur Zeit der Entwicklung des HMMWVs (das militärische Vorbild der Hummer) in Besitz von AMC war. AM General (zu dieser Zeit ein Tochterunternehmen von AMC) entwickelte Anfang der 80er den „Humvee“ und durfte deshalb auf das (zu dieser Zeit) konzerneigene Jeep-Design zurückgreifen. Als AM General die Markenrechte für Hummer an General Motors verkaufte, übernahm GM damit auch das Recht, für diese Marke den besagten Kühlergrill zu verwenden.
Weiterhin werden Jeeps heute in Peking von der Beijing Jeep Corporation, Ltd. (einem Joint-Venture zwischen Beijing Automobile Industry Corporation, DaimlerChrysler und DaimlerChrysler China Invest Corporation, gegründet am 15. Januar 1984), in Indien von Mahindra & Mahindra und in Graz von Magna Steyr gebaut
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